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Auf dieser Seite zeigen wir Ihnen einige ausgewählte bisherige Beiträge.

 

Die Eva Brechtbühl - mit Begeisterung und Sachverstand im Ehrenamt

Eva Brechtbühl ist ehrenamtliche Expertin der Schweizer Berghilfe.

Notwendigkeit und Nachhaltigkeit sind das A und O, damit die Schweizer Berghilfe ein Projekt mit Spendengeldern unterstützt. Die ehrenamtlichen Expertinnen und Experten besuchen jedes Projekt vor Ort und prüfen, ob die Voraussetzungen für finanzielle Hilfe gegeben sind. Dabei studieren sie nicht nur Businesspläne und Finanzen der Gesuchsteller, sie nehmen sich auch Zeit für die Menschen, die hinter den Projekten stecken, führen Gespräche, erfahren Lebensgeschichten, hören sich Sorgen und Nöte, Pläne und Visionen an.

 

 

 

 

 

Die Geschichte des Gotthards in Göschenen

Die Bedeutung Göschenens ist mit der Automatisierung des Bahnverkehrs stark geschrumpft. Jetzt droht das Bergdorf mit 450 Einwohnern ganz in Vergessenheit zu geraten.

Zwar bleibt Göschenen wegen des Anschlusses an die Matterhorn-Gotthard-Bahn hinauf nach Andermatt nach wie vor ein Knotenpunkt, und mit dem Bau der zweiten Röhre kommen sogar wieder mehr Bewohner ins Dorf. Doch das ist nicht zu vergleichen mit früheren Zeiten, als 3000 Italiener hier wohnten oder später, als man wegen des Autoverkehrs kaum über die Strasse kam.

Und so orientiert sich Göschenen neu. Das ruhige Dorf hat Einiges an Natur und Geschichte zu bieten. Dazu ist auch ein interessanter Rundgang geschaffen worden, auf dem die Besucher mehr über die Geschichte Göschenens und den wichtigen Alpenübergang Gotthard erfahren.

 

 

 

 

 

Bockige Stars

Von zwei Schafen auf 120 Muttertiere. So entstand das Wollreich Haslital in Meiringen von Ruth und Heinz Brog.

Im Mai 2017 Beitrag dreht sich alles um Wolle und deren Verarbeitung. Auch im Ferienhaus ist so ziemlich alles dabei, was mit Wolle im Zusammenhang steht. So entstand, mit Beteiligung der Schweizer Berghilfe, für Ruth und Heinz Brog, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, aber auch ihren Kindern, eine wirtschaftliche Basis mit Zukunft.

 

 

 

Die Drei von der Schreinerei

Die Begeisterung für den Beruf des Schreiners ist generationenübergreifend. Schon als kleiner Bub verbrachte Stefan Trepp jede freie Minute in der Schreinerei seines Vaters. Für ihn war klar: Er wird einmal Schreiner werden wie sein Vater und Onkel. Genauso ein begeisterter Schreiner ist der fünfjährige Elia. Er weiss jetzt schon, wie Stämme zugesägt werden und was mit dem Sägemehl passiert. Vater wie Grossvater freuen sich über diese Begeisterung.

Der Betrieb der Schreinerei Trepp steht auf den zwei Beinen Sägerei und Schreinerei.  Im Sommer wird hauptsächlich in der Sägerei gearbeitet, im Winter in der Schreinerei. 2009 übernahm Stefan Trepp den Betrieb von seinem Vater und vom Onkel. In der Sägerei, der einzigen im ganzen Rheinwald, ist der Grossvater noch aktiv tätig. Damit der Betrieb weiter bestehen kann, hat die Schweizer Berghilfe 2014 einen neuen Kran für das Holzplatzlager mitfinanziert (https://www.berghilfe.ch/de/projekte/gewerbe/die-drei-von-der-schreinerei).

Der Kran hat die Existenz des Betriebes gerettet. Heute wird das Holz lokal geschlagen, kommt mit kurzen Transportwegen in die Sägerei und von da zu den Kunden. So macht der Betrieb ökologisch viel Sinn und hält die Wertschöpfung im Tal.

 

 

 

 

 

DIe Welt der duftenden Kräuter

 

Der Kräuteranbau in Hergiswil bei Willisau hat eine lange Tradition. Rund um das Dorf ist den letzten Jahren eine Wertschöpfung entstanden durch eine aussergewöhnliche Kombination mit Kräuterproduktion, touristischem Angebot und Aktivierungsprogramm für Senioren.

Vor 12 Jahren wurde die Tourismusgruppe Hergiswil gegründet mit dem Ziel, das Thema auch touristisch zu nutzen. Heute umfasst das touristische Angebot drei Kräuterwanderwege mit Sitzbänken mit Erklärungen zu den hier angepflanzten Kräutern und deren Nutzen. Der Weg und die erklärenden Tafeln entlang der Wege entstanden mit finanzieller Unterstützung der Schweizer Berghilfe (http://www.berghilfe.ch).

Auch die Trocknungsanlage der Kräutergenossenschaft, die im Hof der Familie Theiler steht, wurde von der Schweizer Berghilfe mitfinanziert. Der Betrieb zählt zu den Pionieren des Kräuteranbaus im Kanton Luzern. Hier werden die Biokräuter schonendst lokal getrocknet und verpackt und in die ganze Schweiz geliefert

Nicht zuletzt auch pflegen und geniessen die Senioren im lokalen Altersheim die Kräuter in ihrem Garten.

 

 

 

 

 

 

Kein Warten im BahnHofLaden

 

Im ehemaligen Wartsaal des Bahnhofgebäudes von Trubschachen wurde Ende 2014 ein Hofladen eingerichtet. Darin werden feine Esswaren und Selbstgemachtes aus der Region verkauft. 15 Bauernfamilien beliefern und betreiben den Selbstbedienungsladen mit den unterschiedlichsten Produkten wie Käse, Eier, Würsten, gedörrten Früchten, Blütensalz, Schaffellen, Kosmetika, Näh- und Stricksachen und Blumengestecken.

Durch die Bahnhofslage wird der Hofladen von Einheimischen Pendlern wie auch Touristen gerne genutzt, insbesondere auch von den zahlreichen Besuchern der nahe gelegene Kambly-Guetzlifabrik, die hier im Bahnhof Trubschachen ein- und aussteigen.

Trotz viel Eigenleistung durch den Trägerverein reichte das Geld für die Realisierung nicht ganz. Dank der finanziellen Mithilfe der Schweizer Berghilfe konnte der Hofladen realisiert werden.

 

 

 

 

Das summende Klassenzimmer

 

Die Imkerei ist wichtig, denn die Bauern sind darauf angewiesen, dass die Bienen Wiesenblumen und Obstbäume bestäuben. 80% der Obstbäume und ein Grossteil unserer Blumen verdanken ihr Wachsen, ihre Vermehrung und ihre Erhaltung der Tätigkeit der Bienen.

Wer Bienen halten will, braucht Wissen und Erfahrung. Der Verein Urner Bienenfreunde setzt sich seit bald 140 Jahren dafür ein, Imkerwissen weiter zu geben. Er bietet Kurse für Jungimker an und unterhält 17 Bienenvölker, mit denen die Jungimker üben können.

Weil Wasser und Strom fehlten, setzte sich Vereinspräsidentin Bernadette Fedier dafür ein, dass der Lernbienenstand, in dem die Kurse stattfinden, ans Wasser- und Stromnetz angeschlossen wird. Das Projekt wurde unterstützt von der Schweizer Berghilfe (http://www.berghilfe.ch).

 

 

Traditionellen Produkten das Weiterbestehen sichern

 

Die Tradition des Schabzigers geht auf das 8. Jahrhundert zurück. 1463 wurde die Herstellung des Zigers in Glarus gesetzlich festgelegt, und noch heute wird der Schabziger nach dem gleichen Prinzip hergestellt. Die frische, entrahmte Kuhmilch aus der Glarner Bergwelt wird auf über 90 Grad Celsius erhitzt. Die Milch scheidet den frischen Ziger aus, der zuerst in einem Gärbehälter eine erste Reifung bis zu 12 Wochen durchläuft. Anschliessend wird der Rohziger zerrieben, mit Salz vermengt und zur weiteren Reifung bis acht Monate eingelagert. Erst zum Schluss kommt der kostbare Zigerklee dazu. Er verleiht dem Schabziger seine grüne Farbe und den einzigartigen Geschmack.

Damit das Weiterbestehen gesichert werden konnte, musste die Produktion weitgehend automatisiert  werden. Zur Vereinfachung des Produktionsablaufs wurden die Produktionsanlagen der Glarner Milch AG, an der die Bauern der Umgebung beteiligt sind und die Geska AG, die einzige Schabzigerfabrik der Welt, in einem Gebäude zusammengefasst. Die Schweizer Berghilfe finanzierte den Bau der neuen Rohzigerfabrikationsstätte und die Butterproduktionsanlage mit. Heute produziert die Geska AG aus der regonalen Milch jährlich über 330 Tonnen Fertigprodukte an, die In- wie im Ausland beliebt und begehrt sind.

Damit sichern die zwei Betriebe rund 50 Familien, Bergbauern und Mitarbeitern in der Fabrik, ein Einkommen. 

 

 


 

 

 

 

Mobil käsen in Lungern

 

In den Alphütten im Melchtal wurde die Käseproduktion entweder aufgegeben oder es wird mit alten Einrichtungen bei offenem Feuer gekäst, was nicht mehr den heutigen Vorschriften entspricht. Doch den Bau einer neuen Käserei können sich die Wenigsten leisten. Da hatte Andreas Imfeld mit seinem Bruder Erwin die zündende Idee: Mit einer mobilen Käserei die frische Milch gleich vor Ort zu feinem Alpkäse zu verarbeiten! So ist die mobile Käserei immer dort, wo auch die Milch anfällt, stationiert: Im Frühsommer und Herbst auf der Voralp Schwand und im Sommer auf der Hochalp Krummelbach.

Doch mit dem Kauf des Containers mit seinen Anlagen war es nicht getan. Es mussten auch ein Generator, eine kleine Solaranlage mit Batterien und eine Vorrichtung für die Wasseraufbereitung angeschafft werden. Und weil das Geld nicht reichte, wurde die Schweizer Berghilfe um Unterstützung angefragt.

Heute profitiert auch die gesamte Alp-Kooperation von der mobilen Käserei. Es wird während der Alpsaison auch die Milch der von 10 Nachbarn für ein faires Entgelt zu Käse verarbeitet.

 

 

 

 

 

 

Urchigs Terbil - ein Stück Schweizer Geschichte

 

1985 gründeten Einwohner des gut erhaltenen Walliser Dorfs Törbel den Verein „Urchiges Terbil" mit dem Ziel, die Kulturgüter des Dorfes zu erhalten. Bis heute konnten acht historische Häuser und deren Einrichtung vor dem Zerfall gerettet und neu instand gestellt werden. Der Anteil an Fronarbeit an den einzelnen Gebäuden war gross. Doch als noch eine Restfinanzierung für den Ausbau der Infrastruktur fehlte, unterstützte die Schweizer Berghilfe (http://www.berghilfe.ch) den Verein - eine Massnahme, die Wertschöpfung für das Dorf erhöhen wird. So bieten heute acht Einheimische thematische Rundgänge an. Und dank der ausgebauten Infrastruktur können nun in den Gebäuden auch kulinarische und weitere thematische Veranstaltungen organisiert werden.

 

 

 

 

 

Der Schaf-Laden in Ardez

 

Die Schafhaltung hat in Ardez im Unterengadin eine grosse Tradition. Auf 400 Einwohner kommen 600 Schafe. Vor sieben Jahre gründete Claudia Janett den Schaf-Laden butia da besch, um die hier verarbeitete Schafwolle in Ardez anbieten zu können. 10 Frauen aus Ardez und Umgebung verarbeiten die Schafwolle im Laden zu Schafwollduvets, Kissen, Jacken, Taschen u.a. und verkaufen sie auch gerade selbst. Besucher und Kunden können beim Handwerk zuschauen und sich beraten lassen.

Weitere Infos auch auf der Seite der Schweizer Berghilfe.

Homepage des Schaf-Ladens butia da besch

 


 

 

 

Der Laden bleibt im Dorf


Nach der Pensionierung des bisherigen Betreiberehepaares taten sich die Bristener zusammen und gründeten die Genossenschaft Dorfladen Bristen. Bei lediglich 400 Einwohnern zeichneten 166 Mitglieder Genossenschaftsanteile. Das reichte für die Übernahme des Lagers und der Ladeneinrichtung doch nicht für die dringend notwendige Erneuerung der technischen Einrichtungen. Für die Modernisierung des Ladens hat deshalb die Schweizer Berghilfe einen Beitrag geleistet. Heute ist auch die Postagentur Teil des Ladens, genauso wie die Kaffee-Ecke, der einzige Treffpunkt im Dorf für Jung und Alt, der von Montag bis Samstag geöffnet ist.
Mehr das Projekt auch auf der Seite der Schweizer Berghilfe.

 


 

Fernwärme für das Musikdorf Ernen


Praktisch ganz Ernen ist auf die zentrale Holzschnitzel-Fernwärmeheizung umgestiegen. Die Bereitschaft der Bevölkerung, sich an diese ökologische Heizung anzuschliessen, ist einmalig.
Gewonnen wird das Holz in den umliegenden Schutzwäldern, die die Dörfer vor Lawinen schützen. Ungefähr die Hälfte des Holzes, das von Forst Goms geschlagen wird, ist minderwertiges Holz, das nicht weiter verarbeitet werden kann. Mit der systematischen Nutzung des Waldes wird dazu beigetragen, dass dessen Schutzfunktion erhalten bleibt und gleichzeitig die Energiebilanz ausgezeichnet aussieht.

Die Schweizer Berghilfe hat mitgeholfen, dass diese Anlage realisiert werden konnte.

Mehr  auch:
Zusammenrücken für die Wärme
und:
Der Bau hat das Dorf aus dem Stillstand erweckt

 

Die Via Sbrinz

„Kulturwege Schweiz“ hat bisher 12 historische Wanderrouten in der Schweiz umgesetzt. Eine davon ist die ViaSbrinz. Der alte Säumerweg war die Verbindung zwischen Luzern und Domodossola. Die Säumer brachten den Sbrinz-Hartkäse zu den italienischen Märkten und kamen mit Wein, Mais, Reis, Gewürze und Tuch aus Italien zurück. Heute durchqueren Wanderer diesen alten Handelsweg, den unsere Vorfahren jahrhundertelang als kürzeste Verbindung zwischen der Innerschweiz und Italien benutzten. Zwischen Handegg und Grimselhospiz befinden sich ein Alpengarten mit klaren Bergbächen, eine Alpkäserei, ein 50 Kubikmeter grosser Säumerstein aus Granit, eingehauene gut erhaltene Steinstufen im Felsen, bogenförmige Steinbrücken und das Hotel Grimselhospiz. Zwischen Grimselpass und Obergesteln bietet sich ein fantastischer Panorama-Rundblick auf Rhonegletscher/Obergomsertal.

Die Nachhaltigkeit und Wertschöpfung durch den Wanderweg Via Sbrinz kommt den verlassenen Tälern zugute; Transportunternehmen, Hotels, Läden, Bauern und Gemeinden profitieren davon. Die Schweizer Berghilfe hat mitgeholfen, dass dieser Weg wieder belebt werden konnte.


 

Das Unwetter im Gasterntal

Die aktuellen Ereignisse  im Juli und August dieses Jahres zeigen wieder, wie Unwetter und das damit verbundene Hochwasser innert Stunden ganze Täler von der Aussenwelt abschneiden können. So war es auch im 2011 im Gasterntal. Das Gasterntal erstreckt sich von Kandersteg bis zu den Füssen des Kanderfirns und Hockenhorns. Das Tal wird landwirtschaftlich genutzt. Im Sommer sind in dieser einzigartigen Kulturlandschaft auch zahlreiche Touristen unterwegs. Sie bringen den Bergbauern einen willkommenen Zusatzerwerb.

Am 10. Oktober 2011 verwandelte sich das Bächlein Kander in einen reissenden Fluss, der das ganze Tal überschwemmte und grosse Zerstörung anrichtete. Alpweideland wurde weggespült und vernichtet, von insgesamt zehn Brücken im Tal wurden sechs komplett zerstört. Auch die Strasse musste in weiten Teilen wieder neu aufgebaut werden.

Nach dem Unwetter hat der Beitrag des Kantons Bern einen wesentlichen Teil der Kosten gedeckt, aber ein grosser Fehlbetrag blieb, der von der Schweizer Berghilfe übernommen wurde. So konnten beim Wiederaufbau ein Jahr später die Brücken stabiler und höher gebaut werden, damit mehr Wasser durchfliessen kann. Für künftige Unwetter ist man nun besser gewappnet.

 

 

 

Eine Hängebrücke zur Alp Leiternweide im Simmental

Die Alp Leiternweide war seit Jahrhunderten nur über abenteuerliche steile Leitern oder mit einem grossen Umweg erreichbar. Die Älpler suchten nach einer Lösung zur besseren Erschliessung und hatten die Idee zum Bau einer Hängebrücke über die Schlucht. Für die fachliche und finanzielle Umsetzung wurde dafür die Weg- und Brückengenossenschaft gegründet.
Um den Tourismus zu fördern, wollte man damit auch den verfallenen historischen Bäderweg erschliessen. 2013 wurde die 111 Meter lange Hängebrücke mit einer Höhe von 111 Metern über der Schlucht fertig gestellt und der historische Wanderweg saniert. Dabei leistete auch der „Verein Innovage", ein Netzwerk von Pensionierten, fachliche Unterstützung.
Die Schweizer Berghilfe finanzierte die Brücke und den Weg mit.

 

 

 

Die Handweberei Tessanda in Santa Maria, Val Müstair

Die Tessanda ist eine der letzten Handwebereien in der Schweiz. Der Betrieb umfasst das Webereiatelier im ersten Stock, eine Schauweberei, einen Verkaufsladen im Parterre sowie einen  Kurs- und Ausstellungsraum im Keller, der von der Schweizer Berghilfe mitfinanziert wurde. Hergestellt werden auf alten Webstühlen aus hochwertigen Stoffen Teppiche, Taschen, Jacken, Schals, Badezimmerwäsche, Geschirrtücher, Servietten, Brot- und Lunchsäckli und Tischläufer.
In der Handweberei werden auch Lehrlinge ausgebildet, die an der Gewerbeschule in Santa Maria den landesweit einzigen Weberinnen-Ausbildungslehrgang besuchen. Die Schülerinnen und Lehrpersonen kommen aus der ganzen Schweiz und bringen Fachwissen und Kaufkraft in das abgeschiedene Tal. Als touristisches Angebot werden auch ein eintägiger Webkurs sowie Wochenkurse durchgeführt. Weitere Informationen auch auf www.berghilfe.ch.

 

 

Der Alphornbauer

Der gelernte Landwirt Heinz Tschiemer übernahm von seinem Vorgänger, der im Unterland in Pension ging, die Alphornbau-Firma Bernatone. In seinem Heimtort Habkern, der kleinen Gemeinde über Interlaken, schafft er es mit viel Engagement, für sich und seine Familie mit dem Alphornbau eine Existenz aufzubauen. Aus Habkern kommt auch der wertvolle Rohstoff, das Holz aus alten 400jährigen Fichten.

Beim Erstfinanzierung und Aufbau seines Unternehmens halfen die Banken mit. Der ehrenamtliche Experte der Schweizer Berghilfe erkannte die Wertschöpfung und die Nachhaltigkeit des Projekts und verhalf ihm, als noch wenige Finanzen fehlte, zum endgültigen Start seines Unternehmens.

 

 

 

Farina Bona im Onsernonetal

Das Mehl Farina Bona ist ein sehr fein gemahlener Mais, aus dem keine Polenta, sondern Kekse, Kuchen, Grissini, Teigwaren, Bier, Joghurt, Glacé, Likör und manches mehr hergestellt wird. Ursprünglich war dieses spezielle Mehl Teil der Alltagskost der „Onsernonesi“. Jetzt wurde es von Ilario Garbani wiederentdeckt. Zu seiner Herstellung wurde, mit Unterstützung der Schweizer Berghilfe www.berghilfe.ch , eine vor Jahrzehnten stillgelegte Mühle aus dem 18. Jahrhundert renoviert. Darin wird nun in verschiedenen Arbeitsschritten das Maismehl nach alter Rezeptur produziert. Damit schafft die restaurierte Mühle Arbeitsplätze im Tal und ist auch eine touristische Attraktion.

 

 

Mit dem Bus Alpin durchs Binntal

Bus alpin ist ein Verein für die Erschliessung touristischer Ausflugsziele im Schweizer Berggebiet, welche zuvor schlecht oder gar nicht mit dem ÖV erschlossen waren. Dies schliesst vor allem Gebiete ein, in denen weniger als 100 Einwohner leben.

Im letzten Jahr beförderte Bus alpin 20'000 Passagiere, Dazu gehören, nebst der Talbevölkerung, auch Touristen, die im Tal eine Wertschöpfung auslösten. Das ist auch der Grund, weshalb die Schweizer Berghilfe den Verein finanziell unterstützte.

 

 

Preisgekrönte Forellenzucht im Val Lumnezia

Der initiative Landwirt Curdin Capeder erhielt für seine Alpenfischzucht mit einheimischen Forellen, die er auf 1200 Metern Höhe im Val Lumnezia betreibt, den Agropreis 2009 .
Die Schweizer Berghilfe (www.berghilfe.ch) leistete einen Beitrag an die dringend notwendige Sanierung der Wasserleitungen.

 

 

 

Ein Bergbauernhof im Emmental

Zwei Generationen der Familie Blatter bewirtschaften den Emmentaler-Bergbauernhof. Da das Wohnhaus aber nur für eine Familie eingerichtet war, musste, um die Hofzukunft zu sichern, das Haus nun für zwei Generationen ausgebaut und saniert werden. Auch die Fassade des denkmal-geschützten Hauses musste saniert und die Heizung erneuert werden. Die Schweizer Berghilfe (www.berghilfe.ch) hat die Baukosten mitfinanziert.

 

 

Schnelleinsatzgruppe Goms

In Obergoms, VS, einer Region, die 11 Ortschaften zwischen Niederwald bis Oberwald umfasst, gibt es nur einen Hausarzt. Die Ambulanz hat einen Tagesdienst auf der Basis und während der Nacht sind die Rettungssanitäter
von zu Hause aus auf Pikettdienst. Je nach Tageszeit, Verkehrs- und Wetterlage kann es bis zu 50 Minuten dauern, bis Hilfe an Ort und Stelle ist.

vielfalt.tv portraitiert die Schnelleinsatzgruppe Goms. Sie stellen die medizinische Erstversorgung sicher bis Arzt oder Ambulanz eingetroffen sind. Die Kosten der Ausrüstung wurden von der Schweizer Berghilfe ( www.berghilfe.ch ) mit finanziert.

 

 

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